Kleiner Zopf
Diese Patience wurde von Danny Krüger (Patiencen.org) erfunden.
# Auslage
Bei dieser Patience werden 10 Karten als Zopf ausgelegt (siehe Grafik). Vier Karten werden mit etwas Abstand in die Ecken gelegt, jeweils zwei Karten kommen links und rechts vom Zopf als Hilfskarten So nennt man einzelne Karten oder einen Kartenhaufen, den man bei manchen Patiencen zur Hilfe nutzen kann. Die Grundkarten oder auch Startkarten sind die ersten Spielkarten, worauf in aufsteigender oder absteigender Folge aufgebaut werden kann, z.B. die Asse oder die Könige. In manchen Patiencen kann dies auch jede andere Karte sein.
# Spielziel
Das Ziel des kleinen Zopfes ist der farbgleiche Eine farbgleiche Ordnung oder Reihenfolge besteht aus einer einzigen Spielfarbe, also entweder , , oder . Eine aufsteigende Folge beginnt je nach Patience bei dem Ass und endet mit dem König: Ass, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König.
# Spielverlauf
Die Regeln stimmen mit der größeren Variante weitgehend überein, es gibt jedoch einige Änderungen. So dürfen Karten vom Zopf in freigespielte Ecken sowie auf die Hilfskarten gelegt werden. Die Karten in den Ecken dürfen hingegen nur auf die Grundkarten hochgelegt werden.
Bei den vier Hilfskarten dürfen Flöten Karten in waagerechter Reihe, die auf- oder absteigend in farbgleicher oder farbwechselnder geschuppter Folge gelegt werden, nennt man Flöten. Eine absteigende Folge beginnt meistens mit dem König und endet je nach Patience mit dem Ass in dieser Reihenfolge: König, Dame, Bube, 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, Ass. Eine farbwechselnde Ordnung wird meist abwechselnd in schwarz und rot gelegt. Also wird z.B. eine 6 oder 6 auf eine 7 oder 7 gelegt. Als Talon bezeichnet man den verdeckten Kartenstapel zu Spielbeginn, von dem nach dem Auslegen noch Karten übrig bleiben, die für das weitere Spiel verwendet werden. Dieses Kartenpäcken wird auch als Block oder Ziehstapel bezeichnet.
# Kurzfassung
- 10 Karten als Zopf auslegen, nur die unterste offene Karte ist spielbar
- vier Eckplätze und je zwei Hilfskarten links und rechts vom Zopf auslegen
- eine Grundkarte auslegen, weitere erscheinen im Spielverlauf
- Ziel: farbgleicher
Farbgleichfarbgleicher , aufsteigenderEine farbgleiche Ordnung oder Reihenfolge besteht aus einer einzigen Spielfarbe, also entweder , , oder .
Aufsteigende Folgeaufsteigender Aufbau auf die variablen GrundkartenEine aufsteigende Folge beginnt je nach Patience bei dem Ass und endet mit dem König: Ass, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König.
- Karten vom Zopf dürfen auf freie Eckplätze, auf Hilfskarten oder auf die Grundkarten gelegt werden
- Eckkarten dürfen ausschließlich auf die Grundkarten abgelegt werden
- mit den Hilfskarten dürfen farbwechselnde, absteigende Flöten gebildet werden
- ist kein Zug möglich, wird Karte für Karte vom Talon
TalonTalon gespieltAls Talon bezeichnet man den verdeckten Kartenstapel zu Spielbeginn, von dem nach dem Auslegen noch Karten übrig bleiben, die für das weitere Spiel verwendet werden. Dieses Kartenpäcken wird auch als Block oder Ziehstapel bezeichnet.
- Talon darf maximal 2× durchgenommen werden